Herr
Bernd Schmid
Bauamtsleiter
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Hochwasserschutzkonzept Hexental

Das Hochwasserschutzkonzept Hexental hat das Ziel, einen zeitgemäßen Hochwasserschutz zu realisieren. Die Bevölkerung soll von Hochwasserereignissen, die statistisch alle hundert Jahre vorkommen (HQ 100) geschützt und an die unterliegende Stadt Freiburg lediglich die Menge von 9 m³/s bei einem 50jährlichen Hochwasserscheitel abgegeben werden. Um dies zu erreichen, sind Rückhaltemaßnahmen sowie ein Gewässerausbau in Merzhausen notwendig. Die beteiligten Gemeinden dieses Hochwasserschutzkonzeptes sind die Gemeinden Au, Horben, Merzhausen und Wittnau.
 
Chronologie

1998 und 2006 Untersuchungen durch Fachbüro
2009: Untersuchung Leistungsband und Schadenspotenzial
2011: Abschluss HW-Schutzkonzept
2014: Beauftragung Planung HRB Selzenbach/Enge
2015: Beauftragung zu Erstellung neues NA-Modell (Niederschlag-Abflussmodell)
2015: „Vorab-Daten Kostra 2010“ durch Deutschen Wetterdienst
2015: Veröffentlichung Kostra-Daten 2010
2017: Handlungsempfehlung durch Land BW zur Verwendung der „alten“ Kostradaten
2017: Veröffentlichung Überarbeitung Kostra 2010R (DWD)
2018: Bearbeitung NA-Modell in enger Abstimmung mit LUBW durch Fachbüro

Aktueller Sachstand und weitere Vorgehensweise

In zahlreichen Sitzungen sowie Bürgerinformationsabenden haben sich die Gemeinderäte der beteiligten Gemeinden in den vergangenen Jahren mit dem Thema „Hochwasserschutz und Rückhaltemaßnahmen“ befasst. Hierbei hatte man sich nach jahrelangen Untersuchungen auf den Standort für ein Hochwasserrückhaltebecken mit der Vorgabe der weiteren Optimierung der Planung zur Minimierung der Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes festgelegt.
 
Neue überarbeitete Kostra-Daten  des Deutschen Wetterdienstes (KOSTRA2010R) im Jahr 2015, welche jedoch erst im Jahr 2017 in nochmals überarbeiteter Form zur Anwendung veröffentlicht wurden, machten im Jahr 2018 eine Überarbeitung des bisherigen Niederschlag-Abfluss Modells bzw. der bisherigen Erkenntnisse aus den hydrologischen Berechnungen erforderlich. (KOSTRA - ist ein vom Deutschen Wetterdienst (DWD) herausgegebener Starkregenkatalog und steht für Koordinierte Starkniederschlags-Regionalisierungs Auswertungen).
 
Die Überarbeitung findet in enger Abstimmung mit der LUBW (Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg) statt. Die 2014 beschlossene Ein-Becken-Lösung ist nach den neuesten Erkenntnisse nicht ausreichend. Derzeit wird die Ausarbeitung bzw. Berechnung der notwendigen Anzahl der Becken, deren Volumen und mögliche Standortkombinationen vorgenommen. 

Nachfolgend erhalten Sie Informationen zum bisherigen Verfahren aus dem Vorjahren:

> Fragen und Antworten zum Hochwasserschutz  - Stand: 15.11. 2014
> Präsentation Ing. Büro Ernst + Co GmbH - Bürgerinformation vom 23.01.2014
> Präsentation faktorgrün - Bürgerinformation vom 23.01. 2014
> Standortvergleiche faktorgrün - Umwelteignung der Alternativstandorte vom 31.01.2014
> Präsentation Ing. Büro Ernst & Co -Gewässerausbau Reichenbach- vom 21.03.2013 

Bauherr

  • Verwaltungsgemeinschaft Hexental

Kosten:

  • 3.038.000 Euro geschätzte Baukosten (für die nicht ausreichende Ein-Becken-Lösung)

Finanzierung:

  • 2.125.000 Euro Landeszuschuss nach den Förderrichtlinien der Wasserwirtschaft
  •    913.000 Euro Verwaltungsgemeinschaft Hexental

Bisherige Sitzungen:

  • 28.06.2012 Verbandsversammlung VG Hexental
  • 19.11.2014 Verbandsversammlung VG Hexental
  • 20.12.2018 Verbandsversammlung VG Hexental

Verfahrensstand:

  • Vorplanungen für das später erforderliche Planfeststellungsverfahren

Letzte Aktualisierung:

  • 31. Januar 2019

  • Öffnungszeiten
  • Mo, Di, Do, Fr: 08:00 bis 12:15 Uhr
  • Mi: 07:30 bis 12:15 Uhr sowie 14:00 bis 18:00 Uhr