Veranstaltung

Jazzfestival Freiburg 2019 - Jakob Bro Trio feat. Thomas Morgan & Joey Baron

Jakob Bro Plakat
Do, 19. September 2019
20:00 Uhr

Wie Bildhauer befreien die drei ihre Musik von allem unnötigen Ballast und schaffen gemeinsam eine Klangskulptur, die es zu entdecken gilt. Jede der sechs Momentaufnahmen scheint uns etwas sagen zu wollen über den verwirrenden Zustand unserer Welt. Wenn Jazz auch als soziales Modell und humane Utopie taugt, ist diese ‚Bay of Rainbows‘ der Schauplatz für ein Gipfeltreffen von drei Klangvisionären.
Beschreibung
^
Beschreibung
Sensationell, mit welchen Finessen Morgan mit seinem Navigationsinstrument Kontrabass dieses traumverlorene Schwelgen grundiert, wie er immer anders diesem milden Gedankenstrom Tiefe gibt. Dieses Trio ist auch ein Glücksfall, weil es belegt, dass Jazz keine kompetitive Musik sein muss. Ein intuitives Voranschreiten erlebt man als lange und logische Kette, als einen Masterplan in Tönen, als Schönheit pur, ausgewogen, subtil und doch nicht statisch. Bro lässt seine Gitarrenwolken schweben, wozu Baron sein Drumset kost und dabei einen federnd dezenten Groove zaubert.
Ulrich Steinmetzger, Jazzthing
 
Sechs Stücke zwischen fünf und elf Minuten Länge wurden an zwei Abenden im Juli 2017 im New Yorker ‚Jazz Standard‘ vor Publikum mitgeschnitten. Da gibt es natürlich genügend hörenswerte Soli, die wahre Stärke der Band liegt aber in der geschmeidigen Interaktion der drei Akteure, die sich innerhalb dieser atmosphärisch dichten Soundlandschaften wechselseitig mit Impulsen und kreativen Anreizen  befeuern und einer Komposition mit einem spontanen Akzent einen Drall in eine völlig unerwartete Richtung geben können.  
Peter Füssl, Kultur
 
Perfekt kontrastiert das halbe Dutzend Stücke miteinander, ins Ätherische gehoben von dem grandiosen Trio. Bekanntlich trägt jede gute Band drei Alben in sich. Hier zeigt sich eines der spannendsten Gitarrentrios der Gegenwart auf einem Gipfel seines Könnens. Wie Bildhauer befreien die drei ihre Musik von allem unnötigen Ballast und schaffen gemeinsam eine Klangskulptur, die es zu entdecken gilt. Jede der sechs Momentaufnahmen scheint uns etwas sagen zu wollen über den verwirrenden Zustand unserer Welt. Wenn Jazz auch als soziales Modell und humane Utopie taugt, ist diese ‚Bay of Rainbows‘ der Schauplatz für ein Gipfeltreffen von drei Klangvisionären. Allein schon das höchst individuelle Bassspiel Thomas Morgans macht das Livealbum zu einem Hörerlebnis ersten Ranges.
Karl Lippegaus, Westdeutscher Rundfunk

Veranstaltungsort
^
Veranstaltungsort
Veranstalter
^
Veranstalter
Termin in Kalender übernehmen
^
Termin in Kalender übernehmen
Termin ausdrucken
^
Termin ausdrucken

  • Öffnungszeiten
  • Mo, Di, Do, Fr: 08:00 bis 12:15 Uhr
  • Mi: 07:30 bis 12:15 Uhr sowie 14:00 bis 18:00 Uhr