Umweltschutzagenda: Gemeinde Merzhausen

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Umweltschutzagenda

In Rio de Janeiro wurden 1992 die Weichen für eine weltweite nachhaltige Entwicklung der der Erde gestellt. Deutschland hat sich verpflichtet seine Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 bis zum Jahre 2020 um 40 Prozent zu reduzieren. Zwei Jahre später unterzeichneten viele europäische Städte und Gemeinden die Charta von Aalborg. Darin verpflichten sie sich einen kommunalen Aktionsplan aufzustellen. Auch Merzhausen unterschrieb die Charta von Aalborg. Der Gemeinderat Merzhausen hat den Grundsatzbeschluss zum Eintritt in den Agenda-Prozess am 19. April 2000 gefasst.

Die Gemeinde Merzhausen möchte mit einer kommunalen Klimaschutz / Umweltschutzagenda ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Die Gemeinde Merzhausen wird aufgrund ihrer vielfachen Aktivitäten im Klimaschutz als Energiemusterkommune angesehen.

Arbeitskreis Umwelt Merzhausen

Der im Rahmen des Klimaschutznetzwerks Hexental neu gebildete „Arbeitskreis Umwelt Merzhausen“ arbeitet parallel zu den Verwaltungsstrukturen und unterstützt die Gemeinde als zivilgesellschaftliche Gruppe bei ihren Vorhaben im Klimaschutz. Seine Tätigkeiten und gesetzten Ziele wurden von Manfred Sydow und Helga Bauknecht in der Gemeinderatssitzung am 29. September 2022 präsentiert.

Man möchte zum einen prüfen, ob am Rathaus zusätzliche PV-Module auf den Flachdächern und den Parkplätzen angebracht werden können, um so den Eigenverbrauch besser abdecken zu können. Gleiches ist für die Nordseite des Daches des Alois-Rapp-Hauses geplant. Weiter hat man sich Gedanken zur Entsiegelung und Begrünung des Rathausvorplatzes gemacht, der nach Herstellung des Marktplatzes keine besondere Funktion mehr hat. Dabei soll auf Artenvielfalt und Wasserrückhaltung geachtet werden. Im gleichen Zusammenhang steht die Prüfung einer Dachbegrünung auf dem und einer Fassadenbegrünung am Rathaus.