Aktuelle Projekte: Gemeinde Merzhausen

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Aktuelle Projekte

Die Gemeinde Merzhausen informiert Sie über die wichtigsten aktuellen kommunalen Bauvorhaben und Projekte in den Bereichen Bauen und Infrastruktur. Sie erhalten im Regelfall Informationen über Bauherr, Bauzeit, Baukosten und Finanzierung. Des Weiteren stehen alle verfügbaren Anschauungs- und Planungsunterlagen zum Download bereit. Die gesamte Aufgabenerledigung der Gemeinde lässt sich an den Haushaltsplänen ablesen. Alle abgeschlossenen Projekte finden Sie hier.

Baugebiet "Brunnacker"

Ab Montag, 21. September 2020 beginnen die Erdarbeiten für das Baugebiet „Brunnacker“. Die Erschließung erfolgt während der Bauarbeiten über die hergestellte Ringstraße „Im Brunnacker“ von der Dorfstraße bzw. Friedhofweg. Bauherr ist die Fa. Treubau Freiburg AG. Die Gemeinde bittet die Anwohner für etwaige Beeinträchtigungen um Verständnis

Baugebiet „Brunnacker“ – Wohneigentum zu kostenoptimierten Preisen

Mit dem Baugebiet "Brunnacker" verfolgt die Gemeinde Merzhausen das Ziel, Bauland insbesondere für junge einheimische Familien zur Verfügung zu stellen. Ein sparsamer Umgang mit Grund und Boden soll durch Bereitstellung von kleinen, finanzierbaren Grundstücken mit Reihenhaus-, Doppelhaus- und Mehrfamilienhausbebauung und gemeinsamer, von jeder Wohneinheit direkt zugänglicher Tiefgarage erreicht werden.

Die Planung des Baugebietes erfolgte im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs, bei dem sich der Bebauungsentwurf des Büros "hotz+architekten" durchsetzte. Zwischenzeitlich wurde der Entwurf noch mehrfach optimiert, so dass nunmehr bei zehn Baukörpern 32 Wohneinheiten (WE) zur Verfügung stehen. Diese verteilen sich auf 18 Reihenhäuser, acht Doppelhaushälften und zwei Mehrfamilienhäuser mit je drei Wohnungen.

Vergabekriterien

Folgende Voraussetzungen wurden für das Vergabeverfahren festgelegt:

  • Berücksichtigung von Familien mit mindestens zwei Personen.
  • Anderweitig kein ausreichendes Grundeigentum zur Wohnnutzung in Merzhausen.
  • Einhaltung bestimmter Einkommens- und Vermögensgrenzen.
  • Da die Gemeinde Merzhausen die besonders knappen Bauflächen nicht auf dem freien Markt anbieten will, muss sie nach europarechtlichen Vorgaben eine Einkommens- und Vermögensprüfung durchführen. Danach darf das jährliche Einkommen bzw. verfügbare Vermögen bestimmte Höchstbeträge nicht überschreiten. Will der Gemeinderat Nachlässe auf die Grundstückskosten geben, gilt die Hälfte der genannten Höchstbeträge. Die Werte ermittelt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg, zuletzt für das Jahr 2015.

Jahreseinkommen:

  • Zulassung zum Vergabeverfahren: ≤ 2 x 51.000 Euro je Erwachsener.
  • Einräumen von Nachlässen: ≤ 51.000 Euro je Erwachsener und 7.000 Euro pro Kind

Vermögensverhältnisse:

  • Zulassung zum Vergabeverfahren:  kein bebaubares Grundstück vorhanden, Vermögen darf 450.000 Euro nicht übersteigen.
  • Einräumen von Nachlässen: Vermögen darf 450.000 Euro nicht übersteigen.

Alle Bewerber müssen über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse verbindliche Auskunft geben, sowie bei Zuschlag die geforderten Nachweise vorlegen. Vergabe der Grundstücke als Erbbaurechte auf 99 Jahre mit Ermäßigung für Kinder bis zu 18 Jahren von bis zu 80 Prozent.

Einheitliches Äußeres, variables Inneres

Die Gebäude haben durch ein gut nutzbares Dachgeschoss mit Gauben drei Vollgeschosse, wirken aufgrund des Satteldaches jedoch lediglich zweigeschossig und fügen sich so gut in das dörfliche Umfeld ein. Für die innere Aufteilung gibt es mehrere Alternativen

Barrierefreiheit und Möglichkeit von Einliegerwohnungen

Zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt sechs Wohneinheiten sind barrierefrei geplant, zehn Reihenhäuser werden zusätzlich von der Tiefgarage aus barrierefrei erreichbar sein und können auf Wunsch barrierefrei ausgeführt werden. In acht Wohneinheiten sind Einliegerwohnungen möglich.

Attraktives Gebäude- und Freianlagenkonzept

Sowohl für die Innen- als auch die Außenbereiche der Gebäude (Fassaden, Terrassen, Loggien, Grünflächen, Wege …) wurden attraktive Konzepte entwickelt. So sind überall außen liegende Jalousien vorgesehen.

Hoher energetischer Standard

Mit zwei zentralen Holzpelletheizungen und einem Mindestenergiestandard KFW 55 wird das Baugebiet einen besseren ökologischen Standard aufweisen als das Freiburger Quartier „Vauban“. Je nach Wunsch und wirtschaftlichen Möglichkeiten können die Bauherren den Energiestandard auf KFW 40 oder KFW 40+ erhöhen.

Guter Schallschutz gewährleistet

Da die Häuser untereinander baukonstruktiv vollständig getrennt errichtet werden, wird ein höherer Schallschutzwert erreicht, als nach DIN gefordert ist.

Baukosten

Die Bau- und Grundstückskosten einschließlich aller Erschließungskosten stellen sich nach der europarechtlichen Ausschreibung wie folgt dar:

Die Gesamtkosten je Wohneinheit können der Aufstellung (vgl. Anlage 1) entnommen werden. Diese sind als Endkosten, d. h. inklusive Bau- und Erschließungskosten zu verstehen. Die Baukosten sowie evtl. Ergänzungen mit Aufpreisen (offene Küche, Einliegerwohnung usw.) sind aus der Gesamtzusammenstellung des Angebotes der Firma Treubau AG ersichtlich (vgl. Anlage 2 – bitte netto / brutto beachten). Der Kaufpreis ist nach der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) in sieben Teilbeträgen zu bezahlen. Hierzu hat uns die Firma Treubau AG das Schriftstück (vgl. Anlage 3) zur Verfügung gestellt.

Erbbauzins und Nachlässe

Der Berechnung liegen wie bereits bekannt ein Grundstückspreis von 390 Euro je m² sowie ein Erbbauzins von 4 % zugrunde, welcher dinglich für die gesamte Laufzeit von 99 Jahren gesichert ist. Als Berechnungsmodell für die Verteilung des Erbbauzinses werden den jeweiligen Wohneinheiten die individuell zurechenbaren Gebäude- und Sondernutzungsflächen zugrunde gelegt. Die verbleibende Gemeinschaftsfläche wird je Flurstück durch die Anzahl der Wohneinheiten zu gleichen Teilen aufgeteilt und hinzugerechnet (vgl. Anlage 1).
 
Rein schuldrechtlich räumt die Gemeinde befristet Nachlässe wie folgt ein:

Allgemeiner Nachlass

Durch Nachlass wird der Erbbauzins zeitlich befristet wie folgt festgelegt:

  1. Erbbauzins i. H. v. 0 % ab Erbbaurechtsbestellung bis zum 31. Dezember 2020
  2. Erbbauzins i. H. v. 1 % ab 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2024
  3. Erbbauzins i. H. v. 2 % ab 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2029
  4. Erbbauzins i. H. v. 3 % ab 1. Januar 2030 bis zum 31. Dezember 2034

Ab dem 1. Januar 2035 beträgt der Erbbauzins regulär 4 %.

Kindernachlass
 
Für jedes minderjährige Kind wird für die Zeitdauer von zwölf Jahren ab 1. Januar 2021 ein Abschlag von 20 % (höchstens 80 %) auf den jährlichen Erbbauzins gewährt. Die vorgenannten Nachlässe können nur gewährt werden, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen des/der Erwerber/s und jeder erwachsenen Person, die zur Zeit des Erbbaurechtserwerbs im Haushalt des Erwerbers lebt, nicht größer als 51.000 Euro (zusammen 102.000 Euro) ist. Für jedes Kind des/der Erwerber/s im Haushalt unter 18 Jahren erhöht sich dieser Betrag um 7.000 Euro. Ferner darf das Vermögen des/der Erwerber/s und jeder erwachsenen Person, die zur Zeit des Erbbaurechtserwerbs im Haushalt des Erwerbers lebt, (zusammen) 450.000 Euro nicht übersteigen. Der Grundstückseigentümer kann bei Bedarf hierüber geeignete Nachweise verlangen, beispielsweise durch die Vorlage des Bescheides über die Einkommenssteuer oder ähnliches.

Wertsicherungsvereinbarung (Inflationsausgleich)
 
Im Hinblick auf die lange Laufzeit des Erbbaurechts soll sich der jeweilige Erbbauzins an der Entwicklung der jeweiligen allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse orientieren. Als Inhalt der Erbbauzins-Reallast wird daher eine Wertsicherungsvereinbarung (Inflationsausgleich) getroffen, wonach sich der Erbbauzins erstmals nach Ablauf von zwölf Jahren nach Besitzübergang und danach jeweils nach Ablauf von sechs Jahren entsprechend der jeweiligen Änderung der allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse im Sinne des Erbbaurechtsgesetzes automatisch verändert.

Maßgeblich hierfür sind folgende vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Indexzahlen:

  • Verbraucherpreisindex (VPI) für Deutschland und
  •  Index der durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (ohne Sonderzahlungen) in Deutschland. 

Der aus den prozentualen Veränderungen zu a) und b) zu errechnende Mittelwert ist der für die Veränderung des Erbbauzinses zu Grunde zu legende Faktor.

Beleihungsgrenze

  • Die Beleihungsgrenze für Kreditaufnahmen wurde für das Baugebiet „Brunnacker I“ pauschal von 80 % auf 90 % erhöht.

Alle Wohneinheiten vergeben

  • Zwischenzeitlich sind sämtliche Wohneinheiten vergeben.

Weitergehende Informationen

Zeitplan

Der weitere Fahrplan stellt sich aus zeitlicher Sicht voraussichtlich wie folgt dar:    

  • September 2020: Beginn der Tiefbauarbeiten
  • Herbst 2020: Gespräche mit der TrauBau Freiburg AG über individuelle Gestaltungswünsche
  • Herbst 2020: Abschluss des Teilerbbaurechtsvertrags
  • in 2021: Bemusterung
  • 01.07.2022: Bezugsfertigkeit laut Ausschreibung
  • 01.11.2022: Abschluss der Baumaßnahme laut Ausschreibung

Finanzierungsangebot für künftige Eigentümer

Die Gemeinde Merzhausen hat mit der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau als öffentlich-rechtlichem Kreditinstitut in kommunaler Trägerschaft Gespräche dahingehend geführt, ein attraktives Finanzierungskonzept für die künftigen Eigentümer im Baugebiet "Brunnacker" anzubieten. Ansprechpartner hierfür ist die Baufinanzierungsberaterin Simone Löhle im ImmoCenter der Sparkasse in Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 186 - 190, Telefonnummer: 0761 2151566, E-Mail,  der das Vorhaben insgesamt genau erläutert wurde. Interessenten können sich in Finanzierungsfragen gerne an Frau Zellner wenden.

Letzte Aktualisierung

  • 17.September 2020

Kontakt:

Herr Bernd Schmid
Bauamtsleiter
Zimmer 22
Telefonnummer: 0761 40161-64
Faxnummer: 0761 40161-47
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Der Bebauungsplan "Brunnacker" umfasst ein Gebiet von ca. 34.808,60 qm am westlichen Ortsrand von Merzhausen, oberhalb des BürgerBades. Das Gebiet ist von drei Seiten durch Bebauung umgeben und grenzt im Westen an die freie Landschaft. Westlich der bebaubaren Grundstücke verläuft das Landschaftsschutzgebiet "Schönberg".

Lageplan Brunnacke (PDF-Datei)

Bauvorhaben Vereinsheim VfR Merzhausen

Neubau Vereinsheim VfR Merzhausen

Seit vielen Jahren ist ein neues Vereinsheim mit modernen und größeren Funktionsräumen für die gewachsene Fußball- und neu gegründete Hockeyabteilung das Ziel. Die ursprüngliche Überlegung mit einem Neubau sowie einem dritten Platz wurde auch aus Kostengründen verworfen. In Abstimmung mit  dem Verein wurde das Vorhaben in zwei Projektteile getrennt und vorab 2011 die vorhandenen Plätze als Kunstrasenplätze aufgewertet. Die Funktionsräume werden sich in dem neuen Vereinsheim mehr als verdoppeln. Ebenso soll eine größere Gastronomie eingerichtet werden, die künftig nicht mehr direkt vom Verein verpachtet wird. Das Raumprogramm und die Finanzierung wurden zwischen der Gemeinde Merzhausen und dem VfR Merzhausen intensiv abgestimmt. Darüber hinaus wurde im Herbst 2016 der entsprechende Bebauungsplan „Sportzentrum Hexental“ neu aufgestellt.

Die Realisierung hat sich durch weitere Planungsschritte und Anpassungen zusehends konkretisiert. So beinhaltet das Projekt nun Raum für die Geschäftsstelle und einen Gymnastikraum sowie einen zweiten Beachplatz. Die ersten beiden Ergänzungen sorgen für Entlastung der angespannten Raumsituation im Rathaus und sind auch ökologisch sinnvoll, da ohne weitere Bodenversiegelung diese Räume im OG über den Funktionsräumen des EGs geschaffen werden können. Die Realisierung des Beachplatzes bietet sich im Zuge der umfassenden Bauarbeiten an und wäre langfristig nur umständlicher und damit teurer zu realisieren. Weiter wurden die Baukosten konkretisiert und an einen zeitgemäßen Standard angepasst. Die Kostenverteilung basiert weiter auf dem Grundsatzbeschluss von 2016.

Bauherr

  • VfR Merzhausen

Baubeginn

Mit Datum vom 9. Mai 2018 wurde der Neubau des VfR-Vereinsheims genehmigt.
Im September 2019 wurde eine Änderung des Bauvorhabens beantragt. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung in folgenden Bereichen:

  •  Erweiterung/Verschiebung Grundriss OG
  • Neubau Volleyballfeld, Tribünen, Kinderfußball-/spielplatz

 Die Baugenehmigung hierfür wurde im August 2020 erteilt. Im Herbst 2020 konnten dann die Erdbauarbeiten starten. Die Rohbauarbeiten wurden mit der Grundsteinlegung am 30. April 2021 begonnen. Das Richtfest fand am 13. November 2021 statt.

Baukosten

  • 3.527.879 Euro - Kostenberechnung (Stand: Juli 2020)

Förderung

  • 2.055.713 Euro - Gemeinde Merzhausen
  • 230.000 Euro - Badischer Sportbund (höhere Förderung in Aussicht gestellt)
  • 35.000 Euro - Private Spende für Sauna

Verfahren Bebauungsplan "Sportzentrum Hexental"

  • 21.04.2016 Aufstellungsbeschluss
  • 10.05.2016 Informationsveranstaltung
  • 14.07.2016 Billigung Planentwurf und Beschluss zur 1. Offenlage
  • 01.08.2016 Beginn 1. Offenlage
  • 02.09.2016 Ende 1. Offenlage
  • 20.10.2016 Abwägung der Stellungnahmen und Satzungsbeschluss
  • 28.10.2016 Rechtskraft

Verfahrensunterlagen zum Bebauungsplan

Pläne

Letzte Aktualisierung

  • 13. November 2021

Kontakt:

Frau Sabine Grunau
Bauamt
Zimmer 31
Telefonnummer: 0761 40161-54
Faxnummer: 0761 40161-47
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Bebauungsplan "Becherwald"

Der Planbereich umfasst den bisherigen Bebauungsplan „Becherwald Teilbereich I und II“ und Teilbereiche der Bebauungspläne „Ziegelei“, 1. Änderung „Ziegelei“ und „Ziegelei Teilbereich II.

Die Bebauung am Becherwald erfolgte ursprünglich überwiegend nach § 34 BauGB. Aufgrund des zunehmenden Baudrucks infolge von Flächen- und Wohnungsmangel in der Region Freiburg wurde bereits 2001 ein Bebauungsplan für diesen Bereich rechtskräftig. Die Intention der Planung war, die bauliche Entwicklung stärker zu steuern und den Bauherren dennoch weitgehende Gestaltungsspielräume zu erhalten. Die Praxis zeigt jedoch, dass die Freiräume weniger zur beliebigen Gestaltung des Bauvorhabens genutzt wurden, sondern deren maximale Ausschöpfung immer mehr zur Regel wird.

Daher wurden insbesondere aus dem Baugebiet selbst Stimmen laut, die eine restriktivere Planung zum Erhalt des Gebietscharakters wünschen. Bestimmte Festsetzungen sind zudem inhaltlich, aber auch formal, zwischenzeitlich als nachbesserungswürdig zu betrachten. Für den Bebauungsplan wurde daher am 11. April 2019 der Aufstellungsbeschluss gefasst. Auch wurde eine Veränderungssperre erlassen und um ein Jahr verlängert, die am 17. April 2022 ausläuft. Daneben warten Bauherren darauf, dass die Gemeinde ihre Planung schnellstmöglich abschließt, damit sie mit ihren Bauvorhaben beginnen können.

Aufgrund der Größe des Plangebiets, der überwiegenden Bestandsbebauung und der unterschiedlichen Grundstückslagen-, -größen, -zuschnitte und Topografien war ein erhöhter planerischer Vorlauf unter Einbeziehung der Betroffenen notwendig. Dabei wurde auch durch die Rückläufe aus den Stellungnahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung der Spannungsbogen aufgezeigt, den der Gemeinderat aufzulösen sucht.Aus ökologischen Gründen sowie des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden soll eine moderate Nachverdichtung bei Wahrung des Gebietscharakters weiterhin möglich sein. Diese abstrakte Zielsetzung wird vom Gemeinderat durch die jeweiligen Festsetzungen im Bebauungsplan nun konkretisiert. Wichtig ist zu betonen, dass genehmigte Nutzungen Bestandschutz genießen.

Daher wurden für den ersten Entwurf für die Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung die folgenden wesentlichen Änderungen zum alten Bebauungsplan aus 2001 vorgenommen:

  • klar umrissene Baufenster i. d. R. mit Hauptbaukörper und Anbau (bisher grundstücksübergreifende, durchgehende Baufenster)
  • 2 Stellplätze je Wohneinheit (bisher 1,5)
  • maximale Gebäudebreit 18 m (bisher keine Begrenzung)
  • Sicherung der Durchlässigkeit durch Bauverbot an der Grundstücksgrenze (bisher Grenzbebauung durch Nebenanlagen zulässig)
  • Eingrünung des Vorbereichs bei den hangseitigen Grundstücken (bisher vollständige Abtragung möglich)
  • Wohneinheiten begrenzt auf das Baufenster (bisher auf Gebäude)
  • Konkretere Vorgaben zur Dachgestaltung mit Prinzipskizzen (bisher ohne)
  • absoluter Bezugspunkt für Trauf- und Firsthöhen (bisher relativer Bezugspunkt zum vermeintlichen Geländeniveau)

Der Erhalt der großen Grünzonen zwischen der Bebauung ist ein Grundzug der Planung. Auf eine Bebauung in zweiter Reihe wurde in diesen Bereichen bewusst verzichtet.

In seiner Sitzung am 10. Juni 2021 hatte der Gemeinderat beschlossen, den Bebauungsplanentwurf im Rahmen einer frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung auszulegen. Diese Auslegung fand vom 28. Juni bis 30. Juli 2021 statt. Aufgrund der Rückmeldungen aus dieser frühzeitigen Beteiligung wurden folgenden wesentliche Änderungen zum ersten Entwurf vorgenommen:

  • stärkere Orientierung der Baufenster am Bestand
  • Wiedereinräumung vereinzelter Baufenster
  • Reduzierung der maximalen Traufhöhen auf den talseitigen Grundstücken von 6 m auf 4,5 m
  • keine Beschränkungen für Photovoltaik
  • Verbot von Ferienwohnungen
  • Wendehammer „Im Hau“ festgesetzt
  • Gehwegerweiterungsflächen an der Straße „Becherwald“ gesichert

In der Sitzung am 20. Januar 2022 hat der Gemeinderat den Bebauungsplanentwurf gebilligt und die Durchführung der öffentlichen Auslegung (Offenlage) beschlossen. Diese fand statt vom 7. Februar 2022 bis 11. März 2022. Am 17. März 2022 hat der Gemeinderat die Veränderungssperre „Becherwald Teilbereich I“ nochmalig um ein Jahr verlängert.

Am 17. März 2022 hat der Gemeinderat die Veränderungssperre „Becherwald Teilbereich I“ nochmalig um ein Jahr verlängert.

In der Sitzung am 21. Juli hat der Gemeinderat die Abwägung aus der 1. Offenlage vorgenommen. Aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen wurde der Bebauungsplanentwurf erneut geändert (u. a. Freihaltung von Bereichen zwischen Baufenstern, Exakte Vorgaben zur Höhenentwicklung).

Der Gemeinderat hat den Bebauungsplanentwurf gebilligt und die Durchführung der erneuten öffentlichen Auslegung (2. Offenlage) beschlossen.

In der Sitzung am 10. November 2022 hat der Gemeinderat die Abwägung aus der 2. Offenlage vorgenommen. Aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen wird der Bebauungsplanentwurf erneut geändert. In gleicher Sitzung wurde beschlossen, den Entwurf verkürzt und auf die Änderungen beschränkt, erneut öffentlich auszulegen.

Bitte beachten Sie:

Die 3. Offenlage musste auf folgenden Zeitraum verschoben werden: 12.12.2022 bis 09.01.2023, siehe Bekanntmachung unten.

Verfahren

  • 06.06.2019 Aufstellungsbeschluss und Erlass Veränderungssperre
  • 04.03.2021 Verlängerung Veränderungssperre
  • 10.06.2021 Beschluss zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung
  • 28.06.2021 Beginn Beteiligung
  • 30.07.2021 Ende Beteiligung
  • 20.01.2022 Beschluss zur öffentlichen Auslegung
  • 07.02.2022 Beginn Auslegung (Offenlage)
  • 11.03.2022 Ende Auslegung (Offenlage)
  • 17.03.2022 Nochmalige Verlängerung Veränderungssperre
  • 21.07.2022 Beschluss zur öffentlichen Auslegung
  • 08.08.2022 Beginn Auslegung (2. Offenlage)
  • 23.09.2022 Ende Beteiligung
  • 10.11.2022 Beschluss zur erneuten, verkürzten öffentlichen Auslegung
  • 12.12.2022 Beginn Auslegung (3. Offenlage)
  • 09.01.2023 Ende Beteiligung

Verfahrensunterlagen

Letzte Aktualisierung:

  • 2. Dezember 2022

Kontakt:

Frau Sabine Grunau
Bauamt
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Bebauungsplan "Hexentalstraße Nordost"

Die Grundstücke Hexentalstraße 1, 1a und 3 befinden sich in städtebaulich exponierter Lage am nördlichen Ortseingang der Gemeinde Merzhausen. Derzeit sind auf diesen Grundstücken drei Wohngebäude vorhanden, deren Wohnungen vermietet sind. Die Grundstücke sind bislang nicht mit einem Bebauungsplan überplant, sondern befinden sich derzeit im unbeplanten Innenbereich nach § 34 BauGB. Die Eigentümer planen seit geraumer Zeit eine intensivere Nutzung ihrer Grundstücke.

Auf der Grundlage von § 34 BauGB haben die Grundstückseigentümer eine Bauvoranfrage für ein Bauvorhaben eingereicht, das den Zielen der Gemeinde nur teilweise entspricht. Daher erkennt die Gemeinde die Erforderlichkeit, einen Bebauungsplan aufzustellen und eine Veränderungssperre zu erlassen.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans „Hexentalstraße Nordost“ verfolgt die Gemeinde folgende Ziele:

Die Gemeinde Merzhausen möchte die städtebauliche Entwicklung innerhalb ihrer Gemarkung steuern und städtebaulichen Fehlentwicklungen entgegenwirken.

Zur Sicherung der städtebaulichen Ordnung soll für den städtebaulich sensiblen Ortseingangsbereich im Norden ein Bebauungsplan aufgestellt werden, dessen Festsetzungen sich an den Festsetzungen des südlich angrenzenden Bebauungsplans „Hexentalstraße-Öleweg“ orientieren. Hierzu sind insbesondere folgende Festsetzungen von Art und Maß der baulichen Nutzung vorgesehen:

  • Hinsichtlich der Art der baulichen Nutzung soll ein Mischgebiet (MI) festgesetzt werden.

Zur Belebung des öffentlichen Raumes sollen die Erdgeschosse sowie vorzugsweise auch die 1. Obergeschosse ausschließlich gewerblichen Nutzungen vorbehalten bleiben.

  • Hinsichtlich des Maßes der baulichen Nutzung soll die Zahl der zulässigen Vollgeschosse auf drei Vollgeschosse und ein zusätzliches Attikageschoss begrenzt werden.
  • Ferner soll in dem Bebauungsplan eine Freihaltetrasse für die geplante Verlängerung der Straßenbahnlinie nach Merzhausen festgesetzt werden sowie im Bereich der Grundstücke Hexentalstraße 1, 1a und 3 die Fläche für eine zukünftige Straßenbahnhaltestelle, die nach der bisherigen Vorplanung der VAG an dieser Stelle eingerichtet werden soll.

Der Geltungsbereich umfasst ca. 0,45 ha und ergibt sich aus dem in der Anlage dargestellten Planausschnitt.

Der Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung i.S.v. § 2 Abs. 4 BauGB nach § 13a BauGB aufgestellt werden. § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 13 Abs. 3 BauGB findet Anwendung. Die Umweltbelange werden in einem Umweltbeitrag zusammengefasst und gem. § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB berücksichtigt.

Da der Gemeinde innerhalb des Geltungsbereichs bereits eine Bauvoranfrage vorliegt, die den Zielen der Bebauungsplanaufstellung nicht vollständig entspricht, ist es erforderlich, zur Sicherung der gemeindlichen Planung eine Veränderungssperre zu erlassen.

Verfahren

  • 29.04.2021 Aufstellungsbeschluss und Erlass Veränderungssperre

Veränderungssperre

Letzte Aktualisierung

  • 12. Mai 2022

Kontakt:

Frau Sabine Grunau
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Bebauungsplan "Ortsmitte Süd"

Die Gemeinde verfolgt mit diesem Bebauungsplan das Ziel, für den zentralen Bereich eine Durchmischung von Wohnen und Gewerbe, attraktive gewerbliche Erdgeschosszonen und einen lebendigen Ortskern zu erhalten. Der Bebauungsplan „Ortsmitte Süd“ soll als Bebauungsplan der Innenentwicklung einen Beitrag zur Erneuerung der Ortsmitte leisten. Dabei sollen die Möglichkeiten und Grenzen der städtebaulichen Nachverdichtung mit Rücksicht auf eine nachbarschaftliche Verträglichkeit untersucht und festgesetzt werden. Im Rahmen der Bebauungsplanaufstellung sollen auch Aspekte eines klimagerechten Städtebaus Berücksichtigung finden.

Zur Sicherung der Planungsziele hat die Gemeinde für den Bereich des Bebauungsplanes eine Veränderungssperre nach § 14 BauGB erlassen. 

Verfahren

  • 17.12.2020  Aufstellungsbeschluss
  • 17.12.2020  Erlass Veränderungssperre
  • 10.11.2022  Beschluss zur öffentlichen Auslegung

Verfahrensunterlagen

Letzte Aktualisierung:

  • 23. November 2022

Kontakt:

Frau Sabine Grunau
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Bebauungsplan "Sauermatte-Nordwest"

Die Gemeinde ist bestrebt, den Gewerbebesatz in Merzhausen zu erhalten und zu entwickeln. Innerhalb der Gemarkung stehen für die gewerbliche Entwicklung jedoch keine geeigneten Freiflächen mehr zur Verfügung. Dem Ziel des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden folgend werden in Merzhausen Maßnahmen der Innenentwicklung wie die Wiedernutzbarmachung von Flächen und die Nachverdichtung vorrangig verfolgt. Vor diesem Hintergrund möchte die Gemeinde bestehenden Gewerbegebiete stärken, an aktuelle Bedürfnisse anpassen und unter zeitgemäßen Aspekten neu ordnen.

Das Gewerbegebiet Sauermatte wurde auf der Grundlage des Bebauungsplans „Sauermatte“ aus dem Jahr 1972 bereits vollständig aufgesiedelt. Die Siedlungsentwicklung wurde mit dem Wohngebiet Kirchenfeld 1974 in Richtung Westen fortgesetzt. Eine städtebauliche Gliederung zwischen Gewerbe und Wohnen wurde dabei nicht berücksichtigt. Die festgesetzten Dichteziffern wurden bei der Aufsiedlung des Gewerbegebiets bei weitem nicht ausgeschöpft. Inzwischen ergänzen einige Wohnnutzungen den Gewerbebesatz im Gewerbegebiet. Die gewerblichen Tätigkeiten und Entwicklungen im Gebiet sind durch die bestehenden Wohnlagen im Gebiet und durch die Wohnlagen in der näheren Umgebung bereits stark eingeschränkt. Nicht zuletzt durch die fehlenden Baulandreserven und die hohen Mietpreise nehmen der Siedlungsdruck auf das Gebiet und der Steuerungsbedarf durch die Gemeinde zu.

Die Gemeinde erkennt den Bedarf, den Bebauungsplan „Sauermatte“ insbesondere in der Nachbarschaft zum Wohngebiet „Kirchenfeld“ nachzujustieren, um weiterhin eine geordnete Siedlungsentwicklung zu sichern. Außerdem ist die Notwendigkeit durch eine gerichtliche Auseinandersetzung gegeben. Deshalb soll für den Teilbereich, der von den Straßen „Am Reichenbach“, „Am Rohrgraben“, „In den Sauermatten“ und „Im Kirchenfeld“ abgegrenzt ist, ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden.

Am 4. März 2021 hat der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Sauermatte Nordwest“ gefasst. In gleicher Sitzung wurde für den Bebauungsplan die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung sowie für das gleiche Gebiet die Veränderungssperre „Sauermatte Nordwest“ beschlossen.

Verfahren

  • 04.03.2021: Aufstellungsbeschluss, Beschluss zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung, Erlass Veränderungssperre
  • 22.03.2021: Beginn frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung
  • 23.04.2021: Ende frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung

Verfahrensunterlagen

Letzte Aktualisierung

  • 16. März 2021

Kontakt:

Frau Sabine Grunau
Bauamt
Zimmer 31
Telefonnummer: 0761 40161-54
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Ganztagsbetreuung in der Grundschule

Spätestens ab 2026 besteht ein Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung. Der Rechtsanspruch soll im Achten Sozialgesetzbuch (SGB VIII) geregelt werden und sieht einen Betreuungsumfang von acht Stunden an allen fünf Werktagen vor. Die Unterrichtszeit wird angerechnet. Der Rechtsanspruch soll - bis auf maximal vier Wochen - auch in den Ferien gelten. Bei der Umsetzung des Rechtsanspruchs wird der Freiwilligkeit der Inanspruchnahme ebenso Rechnung getragen wie der Vielfalt der Angebote vor Ort. Erfüllt werden kann der Rechtsanspruch in Horten, in Betreuungsangeboten unter gesetzlicher Aufsicht sowie in offenen und gebundenen Ganztagsschulen.

Am 24. November 2022 fand für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Au und Merzhausen eine Informationsveranstaltung bezüglich der Ganztagsschule in Baden-Württemberg statt. Hier wurden die verschiedenen, möglichen Konzepte vorgestellt und der derzeitigen Betreuungsform gegenübergestellt.

Über die zukünftige Form der Ganztagsbetreuung entscheiden die zuständigen Gremien. Diese sind die Schulkonferenz und der Gemeinderat.

Letzte Aktualisierung:

  • 6. Dezember 2022

Kontakt:
Frau Laura Vincke
Zimmer 28a
Telefonnummer: 0761 40161-61
Faxnummer: 0761 40161-47
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Hochwasserschutz - Ausbau Dorfbach BA II

Hochwasserschutzkonzept Hexental

Das Hochwasserschutzkonzept Hexental hat das Ziel, einen zeitgemäßen Hochwasserschutz bis spätestens 2017 zu realisieren. Die Bevölkerung soll von Hochwasserereignissen, die statistisch alle hundert Jahre vorkommen (HQ100) geschützt und an die unterliegende Stadt Freiburg lediglich die Menge von 9 m3/s bei einem 50jährlichen Hochwasserscheitel abgegeben werden. Um dies zu erreichen, sind Rückhaltemaßnahmen sowie ein Gewässerausbau in Merzhausen notwendig. Die Hochwasserschutzmaßnahmen müssen bis Ende 2017 aus zuschussrechtlichen Gründen realisiert werden. Die beteiligten Gemeinden dieses Hochwasserschutzkonzeptes sind die Gemeinden Au, Horben, Merzhausen und Wittnau.

Ausbau Unterer Reichenbach Bauabschnitt II
 
Dieser Abschnitt beginnt nach den Kleingärten und endet bei der Brücke des Anwesens "ehemaliges Sütterlin Autohaus".

Weitere Informationen

Planfeststellungsverfahren

Planfeststellungsbeschluss

Bauherr

  • Verwaltungsgemeinschaft Hexental

Kosten

  • 1.030.000 Euro geschätzte Baukosten

Finanzierung

  • 700.000 Euro Landeszuschuss nach den Förderrichtlinien der Wasserwirtschaft
  • 330.000 Euro Verwaltungsgemeinschaft Hexental

Bisherige Sitzungen

  • 06.10.2016 Technischer Ausschuss
  • 20.10.2016 Gemeinderat
  • 08.12.2016 Verbandsversammlung VG Hexental

Verfahrensstand

  • Beginn "Erneuerung Brücke In den Sauermatten"

Letzte Aktualisierung

  • 13. Mai 2022

Kontakt:

Frau Marion Grot
Bauamt und Zweckverband Wasserversorgung Hexental
Zimmer 33
Telefonnummer: 0761 40161-56
Faxnummer: 0761 40161-47
E-Mail schreiben

In den Sauermatten 6a

Grundstück "In den Sauermatten 6a" wird entwickelt, Gewerbe und günstiger Wohnraum gewünscht

Auf dem Grundstück "In den Sauermatten 6a" befindet sich ein baufälliges eingeschossiges Gebäude im Eigentum der Gemeinde. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, das Grundstück zu entwickeln. Dabei stehen die Erlöse aus dem Grundstücksgeschäft nicht im Vordergrund. Vielmehr möchte man dort Nutzungen, die es in Merzhausen schwer haben, wie etwa Gewerbeflächen und günstigen Wohnraum. Aber auch kulturelle, soziale oder Pflegeeinrichtungen sind dort vorstellbar. Baulich orientiert man sich an der Umgebungsbebauung. Die Bewerbungen für die Entwicklung sind bis zum 1. Mai 2019 mit aussagekräftigen Unterlagen einzureichen.

Mögliche Gestaltung laut Bebauungsplanentwurf

Zum Erbbaurecht

Das Grundstück wird nicht verkauft, sondern ein Erbbaurecht bestellt. Das Erbbaurecht bemisst sich nach den aktuellen Bodenrichtwerten der künftigen Nutzung (derzeit: Mischflächen mit 430 Euro/qm zu 5 % bei jeweils 50 Euro/qm Erschließungskosten). Für bestimmte Nutzungen wird ein 20prozentiger Nachlass auf den Erbbauzins eingeräumt, sofern diese überwiegen.

Zur Nutzung und zur Bebauung

Die Bebauung soll grundsätzlich dem in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan „Sachsenheimer-Areal“ entsprechen. Eine gewerbliche Nutzung von mindestens einem Drittel wird gefordert; Sozialer Wohnungsbau, kulturelle, soziale oder Pflegeeinrichtungen u. ä. haben Priorität. Eine Tiefgarage sowie die Übernahme des Stellplatznachweises für das Gebäude „In den Sauermatten 6“ werden als notwendig angesehen. Auf die Hochwassersituation muss Rücksicht genommen werden. Alternative bauliche Lösungsansätze unter Einbeziehung des Gebäudes "In den Sauermatten 6" können zusätzlich eingereicht werden.

Weitere Informationen

Letzte Aktualisierung

  • 30. Januar 2019

Kontakt:

Herr Dr. Christian Ante
Bürgermeister
Zimmer 25
Telefonnummer: 0761 40161-48
Faxnummer: 0761 40161-47
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Sanierung Alte Straße zwischen Au und Merzhausen

Start der Sanierung Alte Straße zwischen Au und Merzhausen

Die bereits angekündigte Sanierung der „Alten Straße“ zwischen den Gemeinden Au und Merzhausen wird nun nach vorheriger Ausschreibung ab dem 2. November 2022 starten und durch die Fa. Vogel–Bau GmbH, Lahr unter Bauaufsicht des Ingenieurbüros Raupach & Stangwald Ingenieure GmbH,  Schallstadt–Mengen, durchgeführt.

Die Arbeiten müssen zur Sicherheit sowohl der Arbeiter als auch der Verkehrsteilnehmer unter Vollsperrung stattfinden und sollen voraussichtlich bis Weihnachten 2022 abgeschlossen sein. Sämtliche Anliegerstraßen in Richtung des Bauabschnittes sind bis zu den jeweiligen Absperrungen nutzbar.

Die Sperrung der „Alten Straße“ bedingt eine Umleitung des Fuß- und Radverkehrs über bzw. entlang der Landesstraße L 122. Gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde konnten für die zusätzliche Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer während der Bauphase folgende Verkehrsregelungen erreicht werden:

  • Fußgängerüberweg über die L 122 mittels Zebrastreifen im Bereich der nördlichen Verkehrsinsel Au
  • Geschwindigkeitsbeschränkung in diesem Querungsbereich auf 30 km/h
  • Reduzierung der Geschwindigkeit außerorts zwischen Au und Merzhausen auf der L 122 während der Baumaßnahme auf 50 km/h  
  • Fußgänger-Beschilderung zur Querung der L 122 auf Höhe der Sportanlagen des VfR Merzhausen

Die fußläufige Erreichbarkeit der östlich der „Alten Straße“ liegenden Sportanlagen des TC Hexental sowie des VfR Merzhausen ist über das bestehende VfR-Areal gewährleistet.

Die Ausbaulänge des Sanierungsabschnitts der „Alten Straße“ beträgt ca. 310 m bei einer Ausbaubreite von ca. 3,10 m. Weiter ist auf einer Länge von ca. 90 m eine Grabenherstellung erforderlich. Ergänzend sind verkehrsberuhigende Maßnahmen in diesem Streckenabschnitt vorgesehen.

Entwurfsplanung

Bauherr

  • Gemeinde Merzhausen

Bauausführung

  •  Voraussichtlicher Zeitraum: 2. November bis 20. Dezember 2022

Baukosten lt. Kostenberechnung (brutto)

  • Straßenbau: 280.000 Euro

Letzte Aktualisierung:

  • 21. Oktober 2022

Kontakt:

Herr Bernd Schmid
Bauamtsleiter
Zimmer 22
Telefonnummer: 0761 40161-64
Faxnummer: 0761 40161-47
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Straßensanierung - Becherwaldstraße/Kreuzsteige

Straßensanierung - Becherwaldstraße/Kreuzsteige 

Die Gemeinde Merzhausen beabsichtigt die Sanierung der „Becherwaldstraße und Kreuzsteige“ in drei Abschnitten. Der erste Abschnitt reicht von der Gemarkungsgrenze zur Stadt Freiburg bis einschließlich des Kreuzungsbereiches „Kreuzsteige“ und wird im laufenden Jahr 2021 begonnen werden. In diesem Zusammenhang werden auch Sanierungsarbeiten in den Bereichen Wasserversorgung und Entwässerung durchgeführt sowie die Infrastruktur für einen späteren Breitband–Glasfaseranschluss mitverlegt. Mit der Bauausführung wurde nach vorheriger Ausschreibung die Fa. Peter Hoch GmbH, Freiburg beauftragt. Die Arbeiten werden voraussichtlich in der 15. KW (ab 12. April 2021) beginnen.

Vorab wird eine Umfahrung für die oberen Anlieger der „Kreuzsteige“ angelegt. Anschließend werden in der „Kreuzsteige“ eine Wasserleitung und ein Regenwasserkanal verlegt. Für einen schnellen Baufortschritt ist eine Vollsperrung unumgänglich. Um jedoch die Einschränkungen der Anlieger in der Kreuzsteige so kurz wie möglich zu halten, werden die gesamten Arbeiten in der „Kreuzsteige“ abgeschlossen, bevor die Arbeiten in der „Becherwaldstraße“ / „Im Hau“ aufgenommen werden.

In der „Becherwaldstraße“ / „Im Hau“ folgt die Aufdimensionierung des Regenwasserkanals sowie die Erneuerung und Aufdimensionierung der Wasserleitung. Auch für diese Arbeiten ist eine Vollsperrung notwendig, da sich die Ver- und Entwässerungsleitungen mitten in der Straße befinden. Jedoch wird die Baustrecke in mehrere Bauabschnitte unterteilt, um die Einschränkungen für die Anlieger so gering wie möglich zu halten. Abschließend erfolgen der Straßenbau und die Umgestaltung der „Becherwaldstraße“. Tagesweise müssen für Pflaster- und Asphaltarbeiten gesamte Kreuzungen und Straßen gesperrt werden.

Da die Maßnahmendurchführung sehr komplex ist, werden Sie über notwendige vorübergehende verkehrliche Einschränkungen möglichst rechtzeitig durch die Baufirma vor Ort informiert. In diesem Zusammenhang bitten wir um Ihr Verständnis.

Lagepläne

 

Vollsperrung der Kreuzung "Becherwaldstraße / Im Hau"

Bauherr

  • Gemeinde Merzhausen

Bauausführung

  • April bis 30. September 2022

Baukosten lt. Kostenberechnung (brutto)

  • Entwässerung: 237.000 Euro
  • Wasserversorgung: 395.000 Euro
  • Straßenbau: 650.000 Euro

Letzte Aktualisierung:

  • 25. April 2022

Kontakt:

Herr Bernd Schmid
Bauamtsleiter
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Sanierung Landesstraße 122 (Ortsdurchfahrt)

Baubeginn:

  • Baubeginn voraussichtlich Februar 2023.

Bauzeit:

  • ca. 2 Jahre

Planungsunterlagen

Letzte Aktualisierung:

  • 21. November 2022

Kontakt:

Herr Bernd Schmid
Zimmer: 22
Bauamtsleiter
Telefonnummer: 0761 40161-64
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Umweltschutzagenda

Umweltschutzagenda

Letzte Aktualisierung:

  • 7. Januar 2020

Kontakt:

Frau Sophia Heinelt
Bauamt
Zimmer 30
Telefonnummer: 0761 40161-31
Faxnummer: 0761 40161-47
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